HelnweinTrading

The Articles ¦ TTC Vittner

What has Thomas Vittner to say - what coach H. L. Helnwein - about the ongoing Top Trader Coaching progress and findings?

TTC Vittner ¦ THE ARTICLES

Top Trader Coaching ¦ Thomas Vittner coached by H.L.Helnwein

TTC Vittner ¦ DAS PROJEKT

Wenn ein erfolgsverwöhnter Spitzentrader mit außergewöhnlichen Track-Record wie Thomas Vittner sich entschließt sein Trading zu erweitern um vom diskretionären Ansatz zum Trader mit System zu wachsen, so gibt es wohl nur wenige Trader im deutschen Sprachraum auf die er hören würde. Sich gar coachen zu lassen, dafür gibt es überhaupt nur einen: Ing. H.L.Helnwein.

Green ChartHarry L. Helnwein vermittelt in seinem Top Trader Coaching TTC nicht nur sein Wissen und seine Methodik das den Trader dann mit einer handfesten Strategie das Coaching beenden lässt, sondern der Trader erhält und erarbeitet sich selbst Einsichten welche langfristiges, konstant erfolgreiches Trading eigentlich erst ermöglichen. Dies zu erlernen, dazu hat sich nun auch Thomas Vittner entschlossen.

Im Projekt TTC Vittner möchten nun sowohl Harry L. Helnwein wie auch Thomas Vittner den interessierten Trader- egal ob Beginner oder erfahrenen Profi - teilhaben lassen an den Fragen und Erkenntnissen dieses Coaching Prozesses. Die Evolution vom emotionsgetriebenen Trading nach Bauchgefühl hinauf zum rationalen, quantifizierbaren Trading mag auf den ersten Blick mühsam und komplex erscheinen, ist in der Praxis jedoch viel einfacher als man denkt um den jeden Fall ein spannender Prozess der jedes Trading – und jeden Trader – für immer verändert.

 

TTC Vittner ¦ KLIENT & COACH

Thomas Vittner

The Client

Thomas Vittner ist einer der bekanntesten Erfolgstrader im deutschen Sprachraum wie auch Tradingbuch-Bestsellerautor inklusive Tradingbuch des Jahres. Er hält Seminare in Deutschland, Österreich und der Schweiz und betreibt unter anderem die informativste Webseite zum Thema Trading: TradingNetzwerk.de

H. L. HelnweinThe Coach

Seit über zwei Jahrzehnten ist Ing. H.L.Helnwein erfolgreicher Trader, führender Experte in der Entwicklung konstant profitabler Handelssysteme und zählt zu den angesehensten Trainern/Coaches für Vermögensverwalter, Banken, Family-Offices, Fonds und ernsthaften (privaten) Tradern - vom Beginner bis zum erfahrenen Profi. Helnwein entwickelte u.a. auch eigene Exits und Indikatoren, darunter auch den Helnwein-Faktor. Mehr über H.L.Helnwein hier.

TTC Vittner ¦ DIE BERICHTE

Vittner goes back to School [002]

Von Thomas Vittner

Es gibt Tage, die einschneidende Momente im Leben darstellen, was man für gewöhnlich jedoch erst im Nachhinein bemerkt. Bei mir war so ein Tag der 11. Oktober 2010. Der Zeitpunkt liegt also etwas mehr als ein Jahr zurück, doch schon jetzt kann ich behaupten, dass dadurch in meinem Trading kein Stein mehr auf dem anderen blieb. Verantwortlich dafür zeichnet sich ein gewisser Harry L. Helnwein und eine E-Mail von ihm, die ich um 7 Uhr Früh noch mit verschlafenen Augen bemerkt hatte.

Nachdem um diese Zeit an den Märkten noch nichts los war und für das manuelle Screening noch etwas Zeit blieb, startete ich als erstes mein Emailprogramm. Es war Montagmorgen und erfahrungsgemäß sammelten sich über ein Wochenende einige Nachrichten in meinem Posteingang an.

Dabei fiel mir die Mail eines unbekannten Absenders auf: Harry L. Helnwein. Er stellte sich mir als Systemtrader vor und wollte sich mit mir mal treffen, vielleicht auch um „Synergien zu nutzen“ und mich kennen zu lernen, weil er in einer Wiener Buchhandlung mein Buch „Die Tradingakademie“ gekauft hatte. Als Harry bemerkt hatte, dass ich so wie er aus Wien stammt kam ihm der Gedanke, mich anzuschreiben. Wenig begeistert schloss ich jedoch zunächst seine Mail, um mich dringlicheren Themen zu widmen, die alle ohnehin schon länger anstanden.

Trotzdem ließ mir diese Mail keine Ruhe. Warum nicht, dachte ich, und schlug Harry einen Termin für ein Treffen vor. Es sollte am Freitag den 15.10.2010 um 10 Uhr im Café Ritter auf der Wiener Mariahilfer Straße stattfinden. Und es sollte nicht unser letztes bleiben.

Nach einem gemeinsamen Frühstück bei dem Harry Ei im Glas bestellte (ich weiß nicht mehr, warum ich mich auch daran erinnere) einigten wir uns auf eine nachhaltige Zusammenarbeit: Harry wurde Trainer im trading netzwerk, weil ich sofort seinen Wert für das Projekt erkannte.

Natürlich reden Trader nicht nur, aber doch sehr häufig über Trading, und das war auch bei uns der Fall. Wir erkannten, dass unsere Strategien (Swings oder Reversals) bzw. Märkte (Aktien) sehr ähnlich waren, obwohl wir ausführungstechnisch doch ganz anders an die Sache (System vs. diskretionär) heran gingen. Das machte es aber umso interessanter und jeder von uns begann, sich für das Trading des anderen zu interessieren.

Harry beeindruckte mich dabei mit tiefem Wissen über die Märkte und die Zusammenhänge. Er hatte einfach auf alles eine fundierte Antwort. So tauschten wir Erfahrungen über das Business des anderen aus und diese Einblicke waren überaus spannend. Interessanter Weise musste ich Harry nicht davon überzeugen, dass mein Swingtrading so wie ich es praktiziere erfolgreich ist. Er wusste das schon lange, bevor er meinen Track Record sah, weil er aufgrund seiner Erfahrung (und den unzähligen Backtests) informiert war, dass ich „das Richtige“ traden würde, auch wenn ich es nicht so analytisch anging wie er.

Robo Tom [003]

Von Harry L. Helnwein

Zu Robo Tom, auch bekannt als Thomas Vittner, komme ich gleich. Dann, wenn wir sehen, wie ein Profi-Trader wie er wirklich tradet. Aber zuerst sprechen wir über Motivation. Meine Motivation.

Welt der Wunder

Eines der sieben Wunder, nicht der Welt, sondern aus Wiener Neustadt, ist der Kanal der über die Fischa fließt. Zwei Bäche kreuzen übereinander ohne sich zu vereinen - Wahnsinn! Diese überwältigende Tatsache war mir als Junge der in Wiener Neustadt aufwuchs vor allem eines, nämlich komplett egal. Was mich interessierte war, was Andi, mein bester Kumpel, an diesem Dienstag Nachmittag plötzlich behauptete:

„Über die Fischa springen, das schaffst du nie!“. Was könnte für einen Lausbuben motivierender sein? Natürlich nichts! Wir trieben uns nach der Schule wieder Mal am Kanal herum, gleich in der Nähe wo dieser über die Fischa kreuzt. Logischerweise musste meine Antwort cool-gelassen und ohne das geringste Zögern kommen: „Aber locker!“.

Patschnasse Schuhe, triefenden Jeans. Okay, der Sprung war nicht schlecht, wohl nur nicht entschlossen genug. Anlass aufzuhören? Grund aufzugeben? Niemals! Bereits der dritte Versuch war es, wo ich Technik und Absprungpunkt ausreichend perfektioniert hatte. Ab diesem Zeitpunkt gelang es mir immer wieder. Wer glaubt, eine recht sinnlose Fähigkeit, der hat als pubertierender Junge noch nie versucht, die Mädchen aus seiner Schule zu beindrucken.

Die Screener Challenge

Zweifellos sollte man Thomas, alias Robo Tom, nicht mit einem Schulmädchen vergleichen das es gilt zu beindrucken. Wenn wir ehrlich sind, war das den Mädchen ohnehin immer egal, wer wie weit über welchen Bach springt. Es ging – und geht – in erster Linie um einen selbst; sich selbst zu beweisen dass man etwas schafft.  So auch hier, bei der Idee zum Vittner Screener, als ich dachte, „Jetzt erst recht!“.

Trading nach Vittner Art [004]

Von Thomas Vittner

Wie ich trade ist ja schon langläufig bekannt. Das ich Swingtrader bin, ist auch nichts Neues. Das ich aber immer schon zum Teil wie ein Systemtrader agiert habe, das war auch mir bisher nicht bewusst. Aber nach meinen bis dato gemachten Einblicken in die neue Tradingwelt mit System und nach vielen Gesprächen mit Harry Helnwein kann ich das nur umso mehr bestätigen.

Bestätigen deshalb, weil Harry mich zunächst darauf aufmerksam gemacht hat. Er meinte: „Du exekutierst Dein System so beinhart wie ich es sonst nur von einem Systemtrader her kenne.“ Naja – dazu muss man einiges sagen und dazu muss man auch mein Trading etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Beginnen wir beim Marktscreening. Dort suche ich in der Tat immer wieder nach den gleichen Mustern. Nach den typischen Vittner Swings. Also nach Aktien, die zwei oder drei Tage in eine Richtung gelaufen sind und dann ein Umkehrmuster bilden. Umkehrmuster: heißt, klassische Umkehrstäbe (Hammer, Doji etc), nicht so klassische Umkehrstäbe (Vittner Umkehrstäbe) oder kleine Kerzenkörper (Narrow Bars). Aus! Mehr (Indikatoren) ist (sind) es nicht.

Helnwein & Vittner - Das erste Treffen [001]

Von Harry L. Helnwein

Ich arbeite 10 Minuten pro Woche. Als Trader mit System brauche ich nicht mehr. Mein PC wirft alles aus: Aktie, Stückzahl, long oder short, Einstiegszeitpunkt und natürlich gleich auch alle dazugehörigen Exitorders. Diese Daten kopiere ich einfach rüber im meine Excel Tabelle, dann ein Mausklick und sämtliche Orders werden in einem Rutsch zum Broker geschickt. In spätestens sieben Tagen sind alle Positionen automatisch korrekt geschlossen. Spucken meine Tradingregeln dann wieder Einstiegssignale aus, beginnt meine 10 Minuten Arbeitswoche wieder von vorn.

Eine Woche hat 168 Stunden. Wenn ich davon 10 Minuten arbeite, was mache ich dann die restlichen 167 Stunden und 50 Minuten? Als Tradingprofi faul am Pool zu liegen wäre wohl die gleichermaßen abgedroschene wie unzutreffende Phrase. Ich wohne nun wieder in Wien in einem alten Fabrikgebäudes wo es vieles gibt, aber keinen Pool. Zuvor im ewig sonnigen Südkalifornien, gab es gleich mehrere Pools, aber auch da war ich überall, nur nie im Pool.

Wenn ich nicht gerade neue Tradingideen auf Herz und Nieren prüfte, dann traf ich mich mit Tradern oder institutionellen Anlegern. Meist in T-Shirt, kurzen Hosen und Flip-Flops. Nicht nur ich, sondern meine Gesprächspartner häufig auch. Wie gesagt, Sunny California.

Ansonsten kletterte ich in meinen Baby-Hummer, nicht den großen den Arni fuhr, sondern den kleinen – ich bin ja kein West-Coast-Rapper sondern Trader, wobei die Soccer Moms, die Mütter die ihre Töchter(!) zum Fussball bringen, stets mitleidig aus deren SUVs auf mich herabblickten, in deren doppelt so großen Escalades. Dann fuhr ich zu einem meiner Lieblingsplätze wo ich meine „Freizeit“ so gerne verbrachte. In einen der mega-großen Buchshops von Barnes & Noble oder Borders. Einfach fantastisch. Dort holte ich mir immer eine Autozeitschrift, ein oder zwei Wirtschaftsmagazine – mit dem Playboy wäre man im prüden Amerika aufgefallen – oder die ausgezeichnete New York Times. Und besonders wichtig, einen Riesenstapel der neuesten Tradingbücher.